Kommentar zu: (Un)creative Artificial Intelligence. Zur Kritik ‘künstlicher Kunst’ von Dieter Mersch

Georg Trogemann, Christian Heck, Mattis Kuhn

Der Artikel von Dieter Mersch kritisiert neuere Kunstprojekte, die von KI-Algorithmen produziert werden, die also beispielsweise auf ‘deep learning’ und generativen Verfahren beruhen. Diese ‘artificial artefacts’ basieren seiner Ansicht nach sowohl auf einem naiven Konzept von Kunst, als auch einem reduzierten Verständnis menschlicher und maschineller Kreativität.

Der Analyse von Dieter Mersch kann man in vielen Punkten durchaus zustimmen. Manches, das er kritisiert, wird auch innerhalb der KI oder der Kunst seit langem kontrovers diskutiert, und das nicht erst seit ‘deep learning’ und ‘Big Data’ die Massenmedien erreicht haben. Einen Kommentar unsererseits hat der Aufsatz provoziert, weil hier ein zu enges Verständnis von Algorithmik und Kunst zum Tragen kommt, das am Ende das Kind mit dem Bade ausschüttet.

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